Und vergib uns unsere Schuld  …

Immer wieder machen wir auf unserem Lebensweg die Erfahrung, dass wir hinter unseren eigenen christlichen Ansprüchen zurück bleiben, dass uns längst nicht alles gelingt und dass wir gegenüber Gott und unseren Mitmenschen schuldig werden.

Und trotz dieser Tatsache der Sünde spüren wir gleichzeitig auch den Wunsch in Frieden und versöhnt zu leben. Darum sind wir immer wieder eingeladen und aufgefordert uns Zeit zu nehmen um über das unser Leben nachzudenken, um allenfalls umzukehren und einen Neuanfang zu wagen. Darum hat die Kirche im Laufe der Zeit verschiedene Formen entwickelt, den Menschen auf diesem Weg zu helfen:

  • Die Gewissenserforschung und Vergebungsbitte am Beginn jeden Gottesdienstes.
  • Das persönliche Gespräch, das jederzeit nach Absprache mit einem unserer Seelsorger geführt werden kann.
  • In der  Feier der Versöhnung für Einzelne, der Beichte, wird das persönliche Gespräch mit einem Priester mit der sakramentalen Lossprechung verbunden. Auch dafür nimmt sich unser mitarbeitender Priester auf ihre Anfrage hin Zeit. In der Zeit vor Weihnachten und vor Ostern publizieren wir unsere Beichtzeiten im Pfarreiblatt.  
  • Auch die gemeinschaftliche Feier der Versöhnung, die Bussfeier findet jeweils vor Weihnachten und vor Ostern statt. Die konkreten Termine finden sie im Gottesdienstkalender
  • Eine besondere Form ist der Weg der Versöhnung, der für Kinder, Familien und Erwachsene in der Fastenzeit angeboten wird. Er verbindet je nach Intention können hier verschiedene Formen der Versöhnung miteinander verbunden werden: Die persönliche Besinnung, die Wegbegleitung, das Gespräch, eine persönliche Vergebungszusage und die gemeinschaftliche Feier. Die Daten für den Versöhnungsweg werden ebenfalls im Pfarreiblatt publiziert.
  • Die Vorbereitung in die Gedanken  und auf das Sakrament der Versöhnung findet in der 4. Klasse im Religionsunterricht statt.
  • Schliesslich gehört es zu der Grundhaltung von Christinnen und Christen, achtsam miteinander umzugehen und versöhnend zu wirken, so dass Vergebung erfahrbar ist.