Die Pfarrei Hitzkirch setzt sich für das Projekt „Hunger nach Gerechtigkeit und Würde“ in Brasilien ein.
Unter dem ehemaligen Präsidenten Lula da Silva hat Brasilien ein grosses Wirtschaftswachstum erlebt. Durch seine soziale Politik konnte die Armut stark vermindert werden. Doch jede Entwicklung hat ihre Schattenseiten. Ein Beispiel dafür sind die aktuellen Vorbereitungen in São Paulo für die Fussballmeisterschaft 2014 und die Olympiade 2016. Immer wieder werden hier die Rechte der Menschen verletzt. Um Stadien zu bauen, werden die Bewohner umgesiedelt ohne dass ihnen ein akzeptabler alternativer Wohnraum angeboten wird.
Doch die Menschen müssen nicht nur Fussballstadien weichen. Auch Infrastrukturprojekte wie Staudämme, Strassen oder Häfen gefährden die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung. Damit sie weiterhin auf ihrem angestammten Land leben können, versuchen die indigenen Gemeinschaften Landtitel zu erhalten. Dabei werden sie von verschiedenen Partnerorganisationen von Fastenopfer unterstützt.
Für die Nutzung von Landwirtschaftsland setzen sich auch die Landpastoral und die Landlosenbewegung ein. Zwar besitzt Brasilien riesige Flächen an fruchtbarem Land, doch vieles gehört reichen Grossgrundbesitzern und wird ausschliesslich für Monokulturen wie Zuckerrohr oder Agrotreibstoffe eingesetzt. Die Bevölkerung hat nichts davon. Der Einsatz der Landlosen ist mit vielen Risiken verbunden, wie der folgende Liedtext zeigt: „Wir Landlosen leben zum Arbeiten. Für ein Stück Land riskieren wir das Leben.“
Immer wieder werden die Landlosen Opfer von Gewalt und Einschüchterungsversuchen durch die Grossgrundbesitzer.
Land allein macht nicht satt. Deshalb engagiert sich Fastenopfer auch dafür, dass Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in umweltschonender Landwirtschaft ausgebildet werden. So ist nicht nur ihre Ernährung gesichert, sie sorgen auch dafür, dass ihr Land noch lange fruchtbar bleibt.
Die Pfarrei Hitzkirch dankt für Ihre Unterstützung und Hilfe in diesem Projekt.

Hirtenwortvideo von Bischof Felix Gmür
Anlässlich des ersten Jahrestages seiner Bischofweihe veröffentlicht Bischof Felix ein Hirtenwort. Erstmals auch in Form einer Videobotschaft.
Hier kommen Sie zum Video

Gut Ding will Weile haben
An der Kirchenratssitzung von 22.09.2011 konnte der Kirchenrat den Lehrauftrag für die letzte noch offene Religionsstunde vergeben. Damit ist das Katecheseteam der Pfarrei Hitzkirch wieder komplett.
Herr Claude Bachmann wird an der 3. Oberstufe unterrichten.
Altersseelsorge Chrüzmatt
Nachdem Pater Xaver Ineichen sich Ende August im Alterswohnheim Chrüzmatt verabschiedet hat, zeichnete sich bereits ab, dass ein Hausgeistlicher, der die vielfältigen Aufgaben in der Altersseelsorge übernimmt und fest im Alterswohnheim Chrüzmatt wohnt, derzeit nicht zu finden ist. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass damit die Möglichkeit besteht, die verschiedenen Aufgaben in der Altersseelsorge gut aufzuteilen und so die Altersseelsorge vielfältiger werden zu lassen. Dazu konnten inzwischen auch die passenden Personen gefunden werden.
Vertraute Gesichter
Sr. Sabeth Lötscher, die seit vielen Jahren im Alterswohnheim tätig ist, wird auch weiterhin, soweit es ihr gesundheitlich möglich ist, im Alterswohnheim präsent sein. Ihr Schwerpunkt ist die Begleitung von Menschen mit Demenz. Neu wird sie aber auch vermehrt Gottesdienste abhalten. Ebenfalls ein vertrautes Gesicht im Alterswohnheim ist Pater Josef Knupp. Schon seit dem letzten Jahr ist er im Alterswohnheim tätig und das wird auch in Zukunft so bleiben. Pater Knupp ist regelmässig im Haus Erlosen anzutreffen. Er wird neu auch regelmässig zum Gottesdienst im Alterswohnheim sein.
Neuanfang nach der Pension
Neu konnte Walter Weibel aus Gelfingen gewonnen werden. Nach seiner Pensionierung hat er in Luzern das Theologiestudium aufgenommen und in diesem Sommer erfolgreich abgeschlossen. Es ist ein Glücksfall, dass er, auch dank der Unterstützung seiner Frau Annelis, künftig seine grosse Lebenserfahrung und sein theologisches Wissen mit in die Altersseelsorge einbringt. Wenn er Mitte November seine Aufgabe beginnt, wird er schwerpunktmässig im Haus Lindenberg tätig sein. Mit ihm ist vereinbart worden, dass er zu 20 Prozent mitarbeiten wird.
Gottesdienste fast wie bisher
Begegnung, Begleitung und Gespräche werden damit zum Schwerpunkt der Seelsorge, aber auch Gottesdienste finden weiterhin regelmässig statt. Es ist erfreulich, dass alle Seelsorgenden der Seelsorgeregion Hitzkirchertal sich bereit erklärt haben, weiterhin regelmässig mit Gottesdiensten in der Chrüzmatt präsent zu sein und so die Verbindung zu den verschiedenen Pfarreien zu pflegen. Der grösste Teil der Gottesdienste findet darum auch künftig wie bisher statt: Die Gottesdienste am Mittwochvormittag um 10.00 und am Herz-Jesu-Freitag um 16.30 finden ebenso wie der Vorabendgottesdienst am Samstag um 16.00 wie gewohnt statt. Sorge bereitet jedoch der Gottesdienst am Sonntagmorgen, denn dort sind viele Seelsorgende bereits im Einsatz. Darum findet dieser Gottesdienst ausserhalb der Ferienzeit künftig am 2. und 4. Sonntag im Monat statt. Aber auch für die anderen Sonn- und Feiertage ist das Alterswohnheim bemüht, Seelsorger zu finden, so dass auch dieser Gottesdienst wie alle anderen regelmässig stattfinden kann.
Lernen für ein besseres Leben
Vortrag von Edi Fellmann aus Honduras:
Edi Fellmann lebt seit 24 Jahren in Honduras. In "La Venta" hat Edi damals mit dem Aufbau eines Kinderheims begonnen, daraus hat sich eine Schule, ein Gymnasium und eine Berufsbildungs-einrichtung entwickelt. Im Projekt "Nuevo Amanecer" gehen heute rund 600 Schüler zur Schule und wird von 65 Mitarbeitenden geführt. Ein Projekt, welches sich weiter entwickelt, weil der Bedarf nach guter Bildung enorm ist. Die Zukunftschancen in Honduras sind für Jugendliche ohne Ausbildung miserabel, da braucht es Leute wie Edi Fellmann, die an eine bessere Zukunft glauben. Dank Spenden erhalten gerade auch Kinder aus armen Verhältnissen hier eine praxisbezogene Ausbildung.
Rund 60 Personen haben am 16. November den Vortrag von Edi Fellmanm mitverfolgt. Er zeigte uns einen eindrücklichen Film über die Entwicklung des Projekts. Auch aus unserer Region haben mehrere Personen einen Bezug zu "Nuevo Amanecer", sie haben selber im Projekt mitgearbeitet oder sind als Besucher in "La Venta" abgestiegen.

Adventstreppe
Familiengottesdienst zum 3. Advent:
Die Dunkelheit erleuchten
Guter Gott,
dein Wort leuchtet wie Stern in dunkler Nacht
So machst du unser Leben hell.
Wir danken dir,
dass Jesus, dein Stern, über uns leuchtet
Er verschenkt sich immer wieder an uns,
damit wir bekommen was wir zu leben brauchen:
Liebe, Freunde und Hoffnung.
Du stärkst uns,
damit auch wir anderen froh und offen begegnen
und so mithelfen, damit unsere Welt ein Stück heller wird.
Du ermutigst uns wie ein Stern für andere zu sein,
der unsere Welt heller macht.
Lass uns weiterschenken, was wir bekommen
durch Jesus Christus, das Licht der Welt. Amen.

Adventstreppe
Familiengottesdienst zum 2. Advent:
Klingende Vorbereitung
auf die Menschwerdung Gottes
Vor langer, sehr langer Zeit, als bekannt wurde, dass das erste Weihnachtsfest vorbereitet werden sollte, da ging ein Jubelschrei durch Himmels- und Erdenräume.
„Gott will Mensch werden! Ein Kind als Geschenk Gottes für alle!“
„Aber? .... Wie bereiten wir uns vor?“
Die Engel freuten sich. Sie waren schon seit Anbeginn der Welt in das Geheimnis eingeweiht. Als Boten Gottes und als Hüter der himmlischen und irdischen Kräfte sagten sie:
„Wir sind froh, dass wir die Musik haben. Unser Geschenk ist ein Liebeslied“
Die Mutter Erde nahm dieses Lied freudig auf. Sie liess es durch ihre Adern fliessen und verströmte es bis in den letzten Grashalm

Adventstreppe
Tragendes Fundament
Dann sagte Jesus den Seinen:
Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.
Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.
Mt 7,24-27

Adventstreppe
Lisa's Schaf
Viele Menschen kamen, um Jesus zu hören. Da erzählte ihnen Jesus ein Gleichnis, das ihnen zeigen sollte, wie Gott sich um alle Menschen sorgt. Er sagte: Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, was macht er dann? Lässt er dann nicht neunundneunzig Schafe allein und sucht das eine, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern und bringt es nach Hause. Dort ruft er alle Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wieder gefunden, das verloren war.

Ministrant sein, das ist der Hammer!
Am 6. November durfte unsere Ministrantenschar fünf neue Minis aufnehmen. In einem eindrücklichen und lebendigen Gottesdienst wurde den Jugendlichen mit einem Rollenspiel aufgezeigt, was es bedeutet „Werkzeug Gottes" zu sein. Als Willkommgeschenk erhielten die fünf neuen Minis einen beschrifteten Hammer, der sie immer wieder an ihre Aufgabe erinnern soll, ganz
nach dem Motto: Ministrant sein, das ist der Hammer.
(Bild: v.l.n.r. Ursin Fessler, Angela Bienz, Rafael Bucher, Nadine Lang und Josia Schmid)

Schritt für Schritt - Jahresthema 2012
Die Adventstreppe
Gott kommt uns Menschen nahe. Er kommt Schritt für Schritt auf uns zu. Das ist die zentrale
Botschaft der Adventszeit. Und was könnte dieses Entgegenkommen Gottes deutlicher symbolhaft zum Ausdruck bringen, als eine Treppe mit ihren Stufen. Ursprünglich einmal leer, füllt sich die Treppe im Laufe des Advents mit verschiedenen Symbolen und Erfahrungen, die verschiedene Aspekte der Erwartung aufnehmen:Die verschiedenen Stufen: Auf vier Stufen sind die vier Adventskerzen zu finden. Sie lassen erahnen: in der Adventszeit soll es Schritt für Schritt heller werden. Verschiedene andere Symbole kommen im Laufe der Zeit dazu.

Adventstreppe
Frauengottesdienst: Der Bleistift
Erstaunt sah der Junge zu,
wie seine Großmutter einen Brief mit einem Bleistift schrieb. „Warum benutzt du keinen Kuli
oder Computer, wenn du etwas aufschreiben willst? Das geht doch viel schneller
und einfacher!" Die Großmutter hielt inne, und mit einem geheimnisvollem Lächeln sagte sie zu ihrem Enkel: „Wahrscheinlich hast du recht. Aber darauf kommt es mir nicht an. Entscheidend ist für mich der Bleistift! „Mit einem Bleistift", so fuhr sie fort „schreibe ich wohl etwas langsamer, aber ich habe dabei auch wichtige Dinge für das eigene Leben entdeckt. Wenn du genau hinschaust, so hat der Bleistift nämlich interessante Eigenschaften, die auch dir sehr
nützlich sein könnten!" Was soll man von einem Bleistift lernen können? Etwas ungläubig schaute der Junge seine Großmutter an und wartete auf eine Erklärung. „Fünf Eigenschaften fallen mir ein", begann sie nach kurzem Nachdenken.
Die erste Eigenschaft: Mit einem Bleistift kannst du nur ordentlich schreiben, wenn du ihn richtig in der Hand hältst. Genauso wird es im Leben auf die richtige Haltung ankommen. Vieles
gelingt in schwierigen Zeiten auch nur, wenn du dich richtig gehalten fühlst.
Die zweite Eigenschaft: Wenn du den Bleistift zu fest aufs Papier drückst, bricht die Spitze ab. Du musst das Schreiben unterbrechen und den Anspitzer benutzen. Der Stift bekommt eine neue Spitze, aber er wird kürzer sein. Es wird in deinem Leben nicht alles nach Wunsch funktionieren. Es kann sein, dass etwas schief läuft. Du musst womöglich dein gewohntes Tun abbrechen und von vorn anfangen. Das kann auch Verlust und schmerzliche Erfahrungen mit
sich bringen.
Die dritte Eigenschaft: Du siehst, dass mein Bleistift mit einem kleinen Radiergummi ausgestattet ist. Wenn ich mich verschrieben habe, kann ich das schnell wieder ausradieren und
verbessern. Du und ich, wir machen bestimmt nicht alles richtig in unserem Leben. Wie gut also, wenn wir Fehler zugeben und verbessern dürfen.
Die vierte Eigenschaft: Worauf es beim Bleistift ankommt, ist nicht das Holz, seine Farbe oder seine äußere Form, sondern die Bleistiftmine, die in ihm drin steckt, denn nur damit kannst du etwas aufschreiben oder zeichnen. Achte also darauf, dass für dich nicht das äußerlich Sichtbare das Wichtigste ist, sondern das, was alles in dir steckt. Schließlich gibt es eine fünfte Eigenschaft des Bleistiftes: Er hinterlässt Spuren. Du sollst wissen, dass alles, was du in deinem Leben tust, ebenfalls Spuren hinterlässt."
Klaus Mattelé nach einer Idee von Paulo Coehlo

Adventstreppe
Familiengottesdienst zum 1. Advent:
Schritt für Schritt
Wenn er die Strassen kehrte, tat er es langsam, aber stetig: Bei jedem Schritt
einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich. Schritt - Atemzug - Besenstrich. Schritt - Atemzug - Besenstrich. Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging er wieder weiter - Schritt - Atemzug - Besenstrich. Es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz ausser Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten. Dann macht es Freude. Das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.
Michael Ende - aus Momo

Adventstreppe
Adventsanlass Firmung
Der Holzscheit
Da waren ein paar Männer und Frauen, die saßen eines Tages im Gespräch zusammen. Als nun der Abend kam und die Dunkelheit hereinbrach, trugen sie Holz herbei zu einem Holzstoß und entfachten ein Feuer. Da saßen sie miteinander, die Glut des Feuers wärmte sie, und der Schein der Flammen erhellte ihre Gesichter.
Da war aber nun einer unter ihnen, der wollte nicht länger im Kreis bei den anderen sitzen, sondern für sich allein. So nahm er einen brennenden Holzspan vom gemeinsamen Feuer und setzte sich damit abseits, fern von den andern. Der glimmende Span leuchtete auch ihm und strahlte Wärme aus. Bald aber ließ die Glut nach, und der alleinsitzende Mann spürte erneut die Dunkelheit und die Kälte der Nacht.
Da besann er sich und nahm das schon erkaltete Stück Holz und trug es zurück in die Glut des großen Feuers, wo es sich erneut entzündete und Feuer fing und zu brennen begann. Und der Mann setzte sich wieder in den Kreis der andern. Er wärmte sich auf, und der Schein der Flammen erhellte sein Gesicht.
Nach Lothar Zenetti, aus „Die wunderbare Zeitvermehrung
Adventstreppe
Geschenke - Spuren der Liebe
Gottes Wort will Mensch werden
und uns neue Hoffnung schenken
Gott, du bist grösser als unsere Vorstellungen.
Du bist erhabener als unsere Worte es sagen.
Du bist uns näher, als wir es denken können.
Du nimmst uns an, so wie wir sind:
so wie ich fühle und denke,
mit meinen Ecken und Kanten,
mit meiner Sehnsucht und meinen Ängsten,
mit meinen Hoffnungen und Erwartung,
mit meinen Problemen, und mit meiner Hinfälligkeit
Gott, dein Wort will Mensch werden.
Du willst mitten unter uns wohnen.
Wir sind angenommen, wirklich angenommen …
… ein Gefühl, wie Weihnachten.

Adventstreppe
Rorategottesdienst Schuhe und Socken
Wohin uns unser Füsse tragen
Verschiedene Schuhe begleiten uns auf unterschiedlichen Wegen.
Kinderschuhe
Guter Gott du bist mit uns auf dem Weg und seid wir auf der Welt sind hast du uns gute Wegbegleiter wie Eltern Geschwister, Lehrer und Freunde gegeben. Auch wenn wir aus unsern Kinderschuhen herausgewachsen brauchen wir weiterhin Wegbegleitung. Schenk uns immer gute, ehrliche Freunde die mit uns gehen und uns unterstützen.
Gott, begleite uns auf unserem Weg
Kaputte Schuhe
Manchmal bin ich unzufrieden mit den Dingen, die mir gehören, sie genügen mir nicht. Ich hätte gerne ein zusätzliches Paar Schuhe oder genau dieselben Fussballschuhe wie sie mein Freund hat. Guter Gott, du bist mit uns auf dem Weg, lass mich erkennen, was ich alles habe und lass mich dankbar und zufrieden sein.
Gott, begleite uns auf unserem Weg
Wanderschuhe
Guter Gott, auf meinem Weg brauche ich manchmal ein gutes Schuhwerk, damit ich schwierige Zeiten, steile Ab- und Aufstiege und lange Strecken gut bewältigen kann. Hilf du uns, in diesen Momenten und schenk uns einen sicheren Tritt und Halt.
Gott, begleite uns auf unserem Weg
Militärschuhe
Guter Gott, du bist mit uns auf dem Weg und musst mit ansehen, wenn wir Menschen uns streiten. Hilf uns Frieden schliessen und beeinflusse die Verantwortlichen in Kriegsgebieten damit sie friedliche Lösungen finden.
Gott, begleite uns auf unserem Weg
Skischuhe
Guter Gott, du bist mit uns auf dem Weg und wir sind gerne unterwegs, sei es zum Skifahren oder sonst zu einer sportlichen Tätigkeit. Schenk uns aber auch Zeit zum Innehalten und beten.
Gott, begleite uns auf unserem Weg
Finken
Guter Gott, du bist mit uns auf dem Weg und wenn wir zu Hause unsere Finken angezogen haben, fühlen wir uns geborgen wie in deiner schönen Welt die du für uns geschaffen hast. Hilf uns dazu Sorge zu tragen und rücksichtsvoll mit allen Pflanzen und Tieren umzugehen.
Gott, begleite uns auf unserem Weg

Bibelgalerie
Der diesjährige Fortbildungstag führte das Katecheseteam an den Bodensee. In Konstanz galt es, die vielfältigen Spuren des Konzils und das reiche sakrale Erbe des ehemaligen Bistums Konstanz, zu dem auch die Pfarrei Hitzkirch gehörte, zu entdecken.
Später ging es dann in die Bibelgalerie nach Meersburg. Ob beim Brunnen, im Wohnhaus, im Beduinenzelt oder im biblischen Kräutergarten, man konnte direkt in die biblische Welt eintauchen und sich inspirieren lassen, biblische Themen auch für die SchülerInnen erlebbar zu machen. Ein mittelalterliches Skriptorium, die Schreibwerkstatt, und eine Schatzkammer mit wertvollen Originalen, Künstlerbibeln und verschiedenen Übersetzungen führen in die Welt der Bibel von ihren Anfängen über die Gutenbergpresse bis in die digitale Gegenwart.
Gleichzeitig konnten verschiedene Lehr- und Arbeitsmittel ganz direkt gesichtet, ausprobiert und bewertet werden.
Alles Gute zum Schulstart
Das Pfarreiteam und die Katechetinnen und Katecheten wünschen allen Schülerinnen und Schülern nach erholsamen Ferien einen guten Start und Gottes Segen für das neue Schuljahr 2011/2012.

