Neue Präsidentin der Kapellenstiftung Hämikon
An der Generalversammlung der Kapellenstiftung Hämikon vom 16. April 2013 wurde Claudia Ziegler-Fessler zur Präsidentin gewählt. Sie löst Leo Koch ab, welcher das Amt 30 Jahre innehatte.

Strahlender Festtag der Erstkommunionkinder
Der Sonntag, 14. April war ein wahrer Freudentag für die Erstkommunionkinder unserer Pfarrei: Strahlender Sonnenschein begleitete die Kinder beim Einzug in die Kirche. Die Erstkommunionfeier für die 39 Kinder stand unter dem Motto: "Kreuz und quer - Verbunden mit Jesus".

Eindrückliche Tage in Bayern
Eine muntere Reisegruppe mit 49 Teilnehmenden machte in der Osterwoche Bayern unsicher. Das kühle Wetter konnte die Stimmung der Reisenden nicht wesentlich mindern, denn die geplanten Ausflüge und Begegnungen wurden zu einem wertvollen Erlebnis, das länger in Erinnerung bleiben dürfte. Interessante und engagierte Führende gaben allen einen spannenden und netten Einblick in das Leben der Bayern.

Marienstatue wird restauriert
Wir dürfen uns auf den Marienmonat Mai freuen. Zur Zeit wird diese Marienstatue von Malermeister Peter Amhof restauriert, damit sie in neuem Glanz während des Marienmonats in unserer Kirche erstrahlen kann.

Kreuzweg am Karfreitag
Mit eindrücklichen Zeichen und Symbolen wurde am Morgen des Karfreitags für weit über 150 Kinder und Erwachsene der Kreuzweg Jesu, sein Leiden und Sterben, mit dem Kinderkreuzweg vom Karfreitag erlebbar gemacht. Miteinander waren Klein und Gross auf den Spuren Jesu unterwegs.

Palmen trotzten Wind und Wetter
Der diesjährige Palmsonntag unterschied sich von früheren Jahren insbesondere durch die Kälte und den Biswind. Diese konnten aber die vielen Palmenträger nicht davon abhalten, der Palmenweihe im Hof der Kommende beizuwohnen und an der anschliessenden Prozession zur Pfarrkirche teilzunehmen. Eindrücklich präsentierten sich die grossen und kleineren Palmbäume mit ihren im Wind wehenden roten und violetten Bändern.

Lebensfäden kreuz und quer durch den Versöhnungsweg
Der diesjährige Versöhnungsweg vom 12.-16. März stand unter dem Thema "Lebensfäden". Die verschiedenen Stationen auf dem Labyrinthplatz und in der Pfarrkirche thematisierten Alltagssituationen und luden zur Besinnung und zur Gewissenserforschung ein.
Neben zahlreichen Schulkindern und Jugendlichen besuchten auch über 30 Erwachsene den Versöhnungsweg und flochten mit am bunten "Fadenkreuz".

Papa Francesco
Papst Franziskus führt weiter, womit sein Vorgänger und die Kardinäle begonnen haben: uns zu überraschen.
Der erste Papst seit über 700 Jahren, der sich zum Rücktritt entschliesst, macht es möglich, dass die Kardinäle erstmals einen Papst aus Lateinamerika wählen, und es ist zum ersten Mal ein Jesuit.
Papst Franziskus, zum ersten Mal wählt ein Papst diesen Namen, und dieser Name ist Programm:
Einmal kamen Franziskus und seine Brüder an einem Baum vorbei, da sassen viele verschiedene Vögel. „Ich will ihnen eine Predigt halten", sagte Franziskus zu seinen Gefährten, „wartet hier auf mich." Franz ging ins Feld hinaus.
Kaum hatte er angefangen zu sprechen, erhoben sich die Vögel von den Bäumen und setzten sich in seine Nähe auf die Erde. Ohne den geringsten Laut von sich zu geben, hörten sie zu.
„Meine Geschwister Vögel", rief Franz, „Gott hat euch ein buntes Federkleid geschenkt, Bäume zum Nisten, den Bach und die Quelle zumTrinken! Ihr säet nicht, ihr erntet nicht und trotzdem braucht ihr euch um euer tägliches Brot nicht zu sorgen. Seid dankbar und vergesst nie, den Schöpfer zu loben."
Nach diesen Worten begannen die Vögel ihre Hälse zu recken, die Schnäbel zu öffnen und die Flügel zu spannen. Franz schlug das Zeichen des Kreuzes über die ganze Vogelschar. Auch er dankte Gott. Dann erhoben sich die Vögel und flogen in alle vier Windrichtungen auseinander, nach Osten, nach Süden, nach Westen und Norden. Die Brüder am Weg sahen den Vögeln staunend nach.
Da trat Franz zu ihnen und sagte: „So soll das Lob Gottes auch durch euch, meine Brüder, in die ganze Welt hinausgetragen werden. Und wie die Vögel sollt auch ihr nichts besitzen und allein auf Gottvertrauen."(nach Bolliger,Max: Euer Bruder Franz)
Die Wahl des Kardinals aus Buenos Aires, der von sich selbst sagt: „Es scheint, dass die Kardinäle bis ans Ende der Welt gekommen sind, um mich zu suchen", ist tatsächlich erstaunlich. Wurde er doch im Vorfeld aufgrund seines fortgeschrittenen Alters nicht als einer der Favoriten gehandelt. Ausserdem galt es im Vatikan bislang als eine Art ungeschriebenes Gesetz, dass man einen Jesuiten nicht zum Papst wählt. Doch all das hat die Kardinäle im Konklave nicht davon abgehalten, mit dieser Wahl ein deutliches Zeichen ihres Willens zur Erneuerung der katholischen Kirche zu setzen.

Indisches Ambiente am Suppentag
Ganz dem diesjährigen Fastenopferprojekt entsprechend, lud die Weltgruppe zum Suppentag ein: So wurde am Sonntag, 24. Februar im Pfarreiheim nicht Suppe in die Teller geschöpft, sondern ein schmackhaftes indisches Reisgericht.

Aschermittwoch
Kreuz und quer, so heisst das diesjährige Leitwort unserer Pfarrei. Diese Thematik gilt auch für den Aschermittwoch, denn dort steht das Kreuz in besonderer Weise im Mittelpunkt, als Zeichen das uns zur Umkehr ermutigt. In der Hoffnung, dass wir nicht bei den durchkreuzten Hoffnungen und Plänen stehen bleiben, beginnen wir die österlichen Busszeit. Sie ruft uns auf, ehrlich und mit ganzem Herzen Gottes Gerechtigkeit zu suchen, und im Vertrauen auf Gott unsere Leben neu auszurichten.
Das Aschenkreuz macht genau das deutlich:
Ein Zeichen unserer Besinnung
Ein Zeichen unserer Busse
Ein Zeichen für unseren Willen zur Umkehr
Ein Zeichen für unsere Bereitschaft neu zu
beginnen

Papst Benedikt XVI. tritt überraschend zurück
Mitten in den Fasnachtstrubel platzte am Montagmittag die Nachricht von dem ersten Rücktritt eines Papstes in der Neuzeit. Er sei, so sagt der 85-Jährige, „zur Gewissheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben“.
Der Bischofsstuhl in Rom wird, so führt er weiter aus, ab dem 28. Februar, 20.00 Uhr, vakant sein.
Nach dieser überraschenden Ankündigung herrschte für einen kurzen Moment fassungsloses Schweigen, doch der Blick auf das bevorstehende Konklave lässt die Hoffnung wachsen, dass ein neuer Papst, dringend notwendige Veränderungen und Reformen einleitet, für die dem bisherigen Papst nach eigenem Bekunden die notwendigen Kräfte fehlen.
Stefan Schmitz, Seelsorger der Pfarrei St. Pankratius in Hitzkirch, stellte auf Nachfrage dazu fest: „Zuerst einmal ist der überraschende Rücktritt von Benedikt XVI. ein mutiger Schritt, der grossen Respekt verdient und den ich mir nie hätte vorstellen können. Es ist aber auch ein vernünftiger Schritt, der den Papst in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt und deutlich macht, dass er sehr wohl um die Notwendigkeit, von Reformen in unserer Kirche weiss.
Damit keimt bei mir gleichzeitig die Hoffnung, dass die Kirche sie öffnet, sich den Menschen und dem Evangelium zuwendet. Ich hoffe, die Kardinäle im Konklave können sich auf einen Kandidaten einigen, der die Kirche in eine gute Zukunft führt.“

Farbenfroh und lebendig
Fasnachtsgottesdienst in Hitzkirch
Es war die besondere Mischung aus kostümierten Kindern und Erwachsenen, einem gelungenen musikalischen Menue der Landfrauenchuchi, der Kleinformation Fräss Band aus Gelfingen, dem Predigtwort von Stefan Schmitz, wie immer in Vers und Reim und dem frohen Gesang, die den Familiengottesdienst am Fasnachtssonntag auch in diesem Jahr zu einen besonderen Erlebnis machte.
Die Kostüme und Verkleidungen machen sichtbar, dass die bunte Vielfalt und die Lebendigkeit ein zentraler Punkt der Botschaft Jesu ist. Und die Pfarreileitung fügt hinzu: Ich kann mir gut vorstellen, dass Jesus kein trauriger Mensch war und längst nicht immer nur ernst war, sondern gern und viel gelacht hat. Die Bibel berichtet uns, dass er immer wieder an Festen eingeladen war. Wenn er dort mit anderen zusammen war, war er sicher fröhlich und hat immer wieder gelacht. Und mit einem Augenzwinkern hat er den Mächtigen seiner Zeit vorgehalten: „Da schaut ihr nach dem Splitter im Augen eures Nachbarn und den eigenen Balken überseht ihr.“
Und während der Predigt konnte man hören:
Ich grüsse euch von dieser Stelle,
ich mach das gern, denn ich bin helle,
mit unserem Leitspruch, aktuell,
den kenne ich, drumm geht das schnell,
ihr kennt ihn auch – er ist nicht schwer,
es heisst ganz einfach: Kreuz und Quer.
Ja, Kreuz und quer, das ist kein Witz,
verläuft ein gut geölter Blitz,
auch viele Wege in dem Jahr,
verlaufen kreuz und quer, na klar.
Und Kreuz und quer, auch das ist wahr,
bewegt sich oft die Christenschar:
Die einen wollen weiter geh’n,
die anderen bleiben lieber stehn,
die Dritten rufen: Halt, zurück.
Und nicht nach links, nicht mal ein Stück.
Doch sicher werfen andere ein,
auch nicht nach rechts, das kann nicht sein.
Es braucht Reformen, ist zu hören.
Wollt ihr die Kirche denn zerstören,
so ruft die and‘re Seite laut,
die auf die Traditionen baut.
Von allen Seite hör ich nur:
Ja, wir sind auf der richt’gen Spur.
Die anderen mit verdrehtem Sinn,
die führen uns zum Abgrund hin.
Doch Christen müssen sich nicht messen,
das kann man wohl getrost vergessen.
Nicht links, nicht rechts, nein, mitten drin.
Das kriegen wir in Hitzkirch hin.

Pfarreireise nach Bayern vom 2. bis 6. April 2013
Unsere nächste Pfarreireise führt uns nach Oberbayern. Vom Dienstag, 2. bis Samstag, 6. April 2013 sind Sie herzlich eingeladen, mit uns unterwegs zu sein.
Es erwarten uns bayerische Gemütlichkeit und kulturelle Vielfalt. München, die längste Burg der Welt, ein Märchenschloss, Klöster und andere Sehenswürdigkeiten werden uns in Staunen versetzen.

Ja zur Firmung
Am Sonntag, 27. Januar haben 40 Jugendliche aus den Pfarreien Hitzkirch und Müswangen ihr "Ja zur Firmung" ausgesprochen und sich damit für die Firmung vom 15. Juni 2013 angemeldet.

Älplermagronenessen der KAB
Ein voller Erfolg war das Älplermagronenessen der KAB am 1. Adventssonntag.
Nach einem Familiengottesdienst versammelten sich viele Pfarreiangehörige und auch Gäste zum Mittagessen im Pfarreiheim. Der Erlös geht wiederum an ein soziales Projekt der KAB.

Impulsabend für Paare
Was Paare zusammenhält
Unter dieser Überschrift trafen sich auf Initiative des FrauenVereins Hitzkirch 11 Paare im Pfarreiheim Hitzkirch zu einem anregenden Austauschabend. Nach einem kurzen Eingangsimpuls von Thomas Villiger-Brun, von der Fachstelle Pfarreientwicklung, berichteten drei Paare, die unterschiedlich lange miteinander verheiratet sind, von sich und ihrem gemeinsamen Weg, während alle anderen eingeladen waren, Eigenschaften herauszuarbeiten, die diese Paare ausstrahlen und die darum für ein gelungenes Miteinander hilfreich sein könnten.
Dabei und beim gegenseitigen Austausch wurde einerseits deutlich, wie bunt und vielfältig die Faktoren sind, die zu einer erfüllten Partnerschaft beitragen. Andererseits wurde aber auch klar, dass eine Ehe sich im Laufe der Zeit verändert und dass sie längst nicht immer so gleichbleibend ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Sie reift und es entsteht Neues.
Darum sind Vertrauen und Verlässlichkeit die Pfeiler, die eine Ehe tragfähig und belastbar machen, nicht nur in Krisenzeiten, sondern vor allem in einem spannenden und gelebten Alltag.
So entstand im gegenseitigen Austausch ein buntes Bild vom dem, was Paare heute zusammenhält.

Caspar, Melchior und Balthasar waren unterwegs
Bereits zum achten Mal war die Sternsingergruppe zum traditionellen Sternsingen am 5. Januar auf verschiedenen Plätzen in Hitzkirch anzutreffen. Besonders die jungen Königinnen und Könige sangen sich mit den beschwingten Liedern in die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer und konnten anschliessend mit ihrer goldenen Kasse grosszügige Geldspenden entgegen nehmen. Die Sternsinger freuen sich, dem Kinder- und Jugendhilfsprojekt Nuevo Amenecer in La Venta, Honduras über 1100 Franken zukommen lassen zu können. Ein herzliches „Gracias“ an alle Spender.

Jung und Alt begegnen sich
Schülerinnen und Schüler der zweiten Oberstufen haben im Religionsunterricht die Adventszeit zu einer Begegnung ganz besonderer Art genutzt. Im Alterswohnheim Chrüzmatt erzählten ihnen Bewohnerinnen und Bewohner was sie als Kinder und Jungendliche in der Advents- und Weihnachtszeit im Laufe ihres Lebens alles erlebt haben.
Dabei war zuhören, wie das Christkind sehnsüchtig erwartet wurde, welche Ämtli und Aufgaben zuvor erledigt werden mussten und wie man mit staunenden Augen vor dem geschmückten Weihnachtsbaum stand.
Selbstverständlich wurde Weihnachten mit der ganzen Familie gefeiert, mehrere Generationen sassen dann zusammen am gleichen Tisch.
Es wurde nicht nur für die eigene Familie gebacken sonder selbstverständlich auch an die gedacht, denen es an vielem fehlte.
Schliesslich wusste jemand zu berichten, dass es Jahre gab, in denen der jüngste Familiennachwuchs in festlicher Kleidung zur Freude aller in eine strohgefüllten Wäschezeine unter dem Weihnachtsbaum lag.
Es wurde jedoch nicht nur erzählt, es wurde auch musiziert und gesungen. Eine gelungene Begegnung zwischen Jung und Alt.

Besuch aus Afrika
Im Rahmen seiner Informationsrundreise durch die Schweiz besuchte Father Raymond, der geistliche Leiter des Missionsspitals Matibi, am 21. Oktober 2012 unsere Pfarrei. Im Sonntagsgottesdienst berichtete er vom Leben im krisengeschüttelten Zimbabwe und über die Arbeit des Spitals Matibi.
Die Verantwortung für das Spital Matibi, das von der Bethlehem Mission Immensee BMI gegründet und bis 2006 von Pater Hermann Stoffel SMB geleitet wurde, liegt seitdem in den Händen einheimischer Kräfte, die durch den Verein „Freunde für Matibi“ FFM von der Schweiz aus unterstützt werden.
Beim anschliessenden Apéro, der vom Verein „Freunde für Matibi“ organisiert wurde, war Gelegenheit, direkt mit Father Raymond ins Gespräch zu kommen. Ausserdem wurden unter anderem auch künftige Projekte, wie Solar-Energie und Primarschule, vorgestellt.

Älplermagronenessen der KAB
Ein voller Erfolg war das Älplermagronenessen der KAB am 1. Adventssonntag.
Nach einem Familiengottesdienst versammelten sich viele Pfarreiangehörige und auch Gäste zum Mittagessen im Pfarreiheim. Der Erlös geht wiederum an ein soziales Projekt der KAB.

Pankraz und Elisabeth gelesen
Nach einem sonnigen Hebst wurde der Rebberg neben dem Pfarrhaus abgelesen und brachte eine reiche Ernte. Mitglieder des Kirchenrates ernteten die gereiften Trauben an einem warmen Oktobertag.
Der eigene Wein wird auch im kommenden Jahr wieder unseren Pfarreiapéros eine besondere Note verleihen.

Gemeinsam den Glauben entdecken und feiern
Es sind längst nicht nur Schweizerinnen und Schweizer, die regelmässig mit uns Gottesdienst feiern. Sonntag für Sonntag kommen Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten und Sprachen zusammen. So wird jeder Sonntag ein Sonntag der Völker.
Und doch ist es gut, wenigstens einmal im Jahr diese Vielfalt an Sprachen und Kulturen, wenigstens ansatzweise, sichtbar zu machen: Italienisch, Spanisch und Tigrini waren in diesem Jahr zu hören.
Indem wir in verschiedenen Sprachen unseren Gottesdienst feiern, indem wir Begegnung ermöglichen, wird deutlich, dass wir gemeinsam den Glauben entdecken und feiern.

Eindrückliche Bildungsreise nach Tansania
Seit 2008 pflegt die Pfarrei Hitzkirch eine Partnerschaft mit der Pfarrei Endasak im Nordosten Tansanias. Die Weltgruppe organisierte eine zweiwöchige Bildungsreise unter der Leitung von Markus Diebold in die Regionen Arusha und Manyara sowie Dar es Salaam. Der Einblick in das tansanische Bildungssystem bildete einen Schwerpunkt der Reise.
Mit der Reise wurde die Partnerschaft mit Endasak gestärkt. Dank der vorbildlichen Planung durch Markus Diebold erhielten die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen vielfältigen Einblick in dieses faszinierende Land. Die herzlichen Empfänge, die Gastfreundschaft und Fröhlichkeit der Menschen, aber auch ihre Probleme und viele offene Fragen bleiben in lebendiger Erinnerung.

SlowUp-Gottesdienst und Velosegnung
Anlässlich des SlowUp Seetal vom 19. August 2012 feierte die Pfarrei den Sonntagsgottesdienst in Richensee bei der Laurentiuskapelle.
Zum Start des sportlichen Events bot sich ein besinnlicher Einstieg in den Tag mit anschliessender Velosegnung.

Am Samstag, 20. Oktober ist Wendelinstag
Deshalb feiern wir um 09.30 einen Gottesdienst in der Kapelle Ermensee.
Der Gottesdienst um 09.00 in der Pfarrkirche fällt aus.

480. Auffahrtsumritt mit Wetterglück
„Schritt für Schritt“, das Motto des diesjährigen Auffahrtsumrittes lag ganz im Trend der Zeit. Trudi Lötscher, Präsidentin des Musikvereins und Kantonsrätin war mit dem Schrittzähler unterwegs. Sie betonte in ihrer Rede, dass Mitgehen und Mitbeten auf dem Umritt nicht nur gesundheitsfördernd, sondern auch heilsam ist für die Seele. Einen Weg zusammen gehen – immer weiter – auch wenn der Weg steinig ist, zuversichtlich weitergehen, auch wenn Kälte und Nebel zu schaffen machen, die Strapazen ertragen. Immer wieder gehen, auf dem Weg sein, zu Fuss oder hoch zu Ross, so wie es der in Hitzkirch geborene Peter Strebel ohne Unterbruch dieses Jahr zum 57. Mal geschafft hat.
Es ist wohltuend, zwischendurch inne zu halten, der Natur zu lauschen, gute Gedanken mit Menschen zu teilen und miteinander essen und trinken. So werden die ungefähr 50`000 Schritte zum einmaligen Erlebnis. „Schritt für Schritt“ aber nicht im Kreis gehen, das kann es nicht sein. Dafür steht das Allerheiligte, das mitgetragen wird, Jesus Christus, der Himmel und Erde verbindet. Mit diesen Worten munterte der Festprediger Ruedi Heim die Anwesenden auf, die Erde und das Leben zu geniessen und gleichzeitig den Himmel nicht zu vergessen. „Schritt für Schritt“ auf dem Weg mit dem Mitmensch zu Gott.

Musikalischer und feierlicher Ostergottesdienst
Schon am Hohen Donnerstag und am Karfreitag trug der Kirchenchor Hitzkirch wieder zur besinnlichen Gestaltung der Gottesdienste bei. In freudiges Singen stimmten sich die 35 Sängerinnen und Sänger am Ostermorgen ein. Der Chorleiterin Gisela Leitlein gelang es einmal mehr, die Chormitglieder und Gastsänger/-innen für ein grosses Werk zu begeistern. So erklang zum sonntäglichen Ostergottesdienst die „Missa in honorem Sanctae Ursulae“, von Johann Michael Haydn. Begleitet wurde der gut disponierte Chor vom Orchester, bestehend aus: Violinen: Aruna Buser und Katharina Vogt; Cello: Kurt Hess; Kontrabass: Heinz Gmür; Pauken: Hansjörg Lichtsteiner; Trompeten: Matthias Brunner und Josef Lang; Orgel: Joseph Röösli. Herausragend waren die vier Solistinnen und Solisten, Sopran: Heinrika Rimann-Beltràn; Alt: Laura Binggeli; Tenor: Sebastian Lipp; Bass: Rainer Held. Die gross angelegte, klangvolle Festmesse zum Auferstehungsfest war für alle Beteiligten und die Zuhörer eine grosse Bereicherung.

Die Pfarrei Hitzkirch setzt sich für das Projekt „Hunger nach Gerechtigkeit und Würde“ in Brasilien ein.
Unter dem ehemaligen Präsidenten Lula da Silva hat Brasilien ein grosses Wirtschaftswachstum erlebt. Durch seine soziale Politik konnte die Armut stark vermindert werden. Doch jede Entwicklung hat ihre Schattenseiten. Ein Beispiel dafür sind die aktuellen Vorbereitungen in São Paulo für die Fussballmeisterschaft 2014 und die Olympiade 2016. Immer wieder werden hier die Rechte der Menschen verletzt. Um Stadien zu bauen, werden die Bewohner umgesiedelt ohne dass ihnen ein akzeptabler alternativer Wohnraum angeboten wird.
Doch die Menschen müssen nicht nur Fussballstadien weichen. Auch Infrastrukturprojekte wie Staudämme, Strassen oder Häfen gefährden die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung. Damit sie weiterhin auf ihrem angestammten Land leben können, versuchen die indigenen Gemeinschaften Landtitel zu erhalten. Dabei werden sie von verschiedenen Partnerorganisationen von Fastenopfer unterstützt.
Für die Nutzung von Landwirtschaftsland setzen sich auch die Landpastoral und die Landlosenbewegung ein. Zwar besitzt Brasilien riesige Flächen an fruchtbarem Land, doch vieles gehört reichen Grossgrundbesitzern und wird ausschliesslich für Monokulturen wie Zuckerrohr oder Agrotreibstoffe eingesetzt. Die Bevölkerung hat nichts davon. Der Einsatz der Landlosen ist mit vielen Risiken verbunden, wie der folgende Liedtext zeigt: „Wir Landlosen leben zum Arbeiten. Für ein Stück Land riskieren wir das Leben.“
Immer wieder werden die Landlosen Opfer von Gewalt und Einschüchterungsversuchen durch die Grossgrundbesitzer.
Land allein macht nicht satt. Deshalb engagiert sich Fastenopfer auch dafür, dass Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in umweltschonender Landwirtschaft ausgebildet werden. So ist nicht nur ihre Ernährung gesichert, sie sorgen auch dafür, dass ihr Land noch lange fruchtbar bleibt.
Die Pfarrei Hitzkirch dankt für Ihre Unterstützung und Hilfe in diesem Projekt.

Fasnachtsgottesdienst mit Hoitröchner
45 Elfen haben im Sonntagsgottesdienst vom 19. Februar als gute Geister Lebensfreude verbreitet. „Lacht unbeschwert. Fürchtet nicht, ein bisschen dumm zu lachen und ein bisschen zu oberflächlich. Denn das Lachen sagt: Du bist ein Mensch.“ So zitierte der Pfarreileiter Stefan Schmitz den grossen Theologen Karl Rahner. Seine launige Predigt in Versform erfreute die Gottesdienstbesucher und es durfte gelacht werden. Die schrägen, schrillen Töne der Hoitröchner taten das Ihrige zur guten Stimmung bei.

Hirtenwortvideo von Bischof Felix Gmür
Anlässlich des ersten Jahrestages seiner Bischofweihe veröffentlicht Bischof Felix ein Hirtenwort. Erstmals auch in Form einer Videobotschaft.
Hier kommen Sie zum Video

Gut Ding will Weile haben
An der Kirchenratssitzung von 22.09.2011 konnte der Kirchenrat den Lehrauftrag für die letzte noch offene Religionsstunde vergeben. Damit ist das Katecheseteam der Pfarrei Hitzkirch wieder komplett.
Herr Claude Bachmann wird an der 3. Oberstufe unterrichten.
Altersseelsorge Chrüzmatt
Nachdem Pater Xaver Ineichen sich Ende August im Alterswohnheim Chrüzmatt verabschiedet hat, zeichnete sich bereits ab, dass ein Hausgeistlicher, der die vielfältigen Aufgaben in der Altersseelsorge übernimmt und fest im Alterswohnheim Chrüzmatt wohnt, derzeit nicht zu finden ist. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass damit die Möglichkeit besteht, die verschiedenen Aufgaben in der Altersseelsorge gut aufzuteilen und so die Altersseelsorge vielfältiger werden zu lassen. Dazu konnten inzwischen auch die passenden Personen gefunden werden.
Vertraute Gesichter
Sr. Sabeth Lötscher, die seit vielen Jahren im Alterswohnheim tätig ist, wird auch weiterhin, soweit es ihr gesundheitlich möglich ist, im Alterswohnheim präsent sein. Ihr Schwerpunkt ist die Begleitung von Menschen mit Demenz. Neu wird sie aber auch vermehrt Gottesdienste abhalten. Ebenfalls ein vertrautes Gesicht im Alterswohnheim ist Pater Josef Knupp. Schon seit dem letzten Jahr ist er im Alterswohnheim tätig und das wird auch in Zukunft so bleiben. Pater Knupp ist regelmässig im Haus Erlosen anzutreffen. Er wird neu auch regelmässig zum Gottesdienst im Alterswohnheim sein.
Neuanfang nach der Pension
Neu konnte Walter Weibel aus Gelfingen gewonnen werden. Nach seiner Pensionierung hat er in Luzern das Theologiestudium aufgenommen und in diesem Sommer erfolgreich abgeschlossen. Es ist ein Glücksfall, dass er, auch dank der Unterstützung seiner Frau Annelis, künftig seine grosse Lebenserfahrung und sein theologisches Wissen mit in die Altersseelsorge einbringt. Wenn er Mitte November seine Aufgabe beginnt, wird er schwerpunktmässig im Haus Lindenberg tätig sein. Mit ihm ist vereinbart worden, dass er zu 20 Prozent mitarbeiten wird.
Gottesdienste fast wie bisher
Begegnung, Begleitung und Gespräche werden damit zum Schwerpunkt der Seelsorge, aber auch Gottesdienste finden weiterhin regelmässig statt. Es ist erfreulich, dass alle Seelsorgenden der Seelsorgeregion Hitzkirchertal sich bereit erklärt haben, weiterhin regelmässig mit Gottesdiensten in der Chrüzmatt präsent zu sein und so die Verbindung zu den verschiedenen Pfarreien zu pflegen. Der grösste Teil der Gottesdienste findet darum auch künftig wie bisher statt: Die Gottesdienste am Mittwochvormittag um 10.00 und am Herz-Jesu-Freitag um 16.30 finden ebenso wie der Vorabendgottesdienst am Samstag um 16.00 wie gewohnt statt. Sorge bereitet jedoch der Gottesdienst am Sonntagmorgen, denn dort sind viele Seelsorgende bereits im Einsatz. Darum findet dieser Gottesdienst ausserhalb der Ferienzeit künftig am 2. und 4. Sonntag im Monat statt. Aber auch für die anderen Sonn- und Feiertage ist das Alterswohnheim bemüht, Seelsorger zu finden, so dass auch dieser Gottesdienst wie alle anderen regelmässig stattfinden kann.
Lernen für ein besseres Leben
Vortrag von Edi Fellmann aus Honduras:
Edi Fellmann lebt seit 24 Jahren in Honduras. In "La Venta" hat Edi damals mit dem Aufbau eines Kinderheims begonnen, daraus hat sich eine Schule, ein Gymnasium und eine Berufsbildungs-einrichtung entwickelt. Im Projekt "Nuevo Amanecer" gehen heute rund 600 Schüler zur Schule und wird von 65 Mitarbeitenden geführt. Ein Projekt, welches sich weiter entwickelt, weil der Bedarf nach guter Bildung enorm ist. Die Zukunftschancen in Honduras sind für Jugendliche ohne Ausbildung miserabel, da braucht es Leute wie Edi Fellmann, die an eine bessere Zukunft glauben. Dank Spenden erhalten gerade auch Kinder aus armen Verhältnissen hier eine praxisbezogene Ausbildung.
Rund 60 Personen haben am 16. November den Vortrag von Edi Fellmanm mitverfolgt. Er zeigte uns einen eindrücklichen Film über die Entwicklung des Projekts. Auch aus unserer Region haben mehrere Personen einen Bezug zu "Nuevo Amanecer", sie haben selber im Projekt mitgearbeitet oder sind als Besucher in "La Venta" abgestiegen.

Adventstreppe
Familiengottesdienst zum 3. Advent:
Die Dunkelheit erleuchten
Guter Gott,
dein Wort leuchtet wie Stern in dunkler Nacht
So machst du unser Leben hell.
Wir danken dir,
dass Jesus, dein Stern, über uns leuchtet
Er verschenkt sich immer wieder an uns,
damit wir bekommen was wir zu leben brauchen:
Liebe, Freunde und Hoffnung.
Du stärkst uns,
damit auch wir anderen froh und offen begegnen
und so mithelfen, damit unsere Welt ein Stück heller wird.
Du ermutigst uns wie ein Stern für andere zu sein,
der unsere Welt heller macht.
Lass uns weiterschenken, was wir bekommen
durch Jesus Christus, das Licht der Welt. Amen.

Adventstreppe
Familiengottesdienst zum 2. Advent:
Klingende Vorbereitung
auf die Menschwerdung Gottes
Vor langer, sehr langer Zeit, als bekannt wurde, dass das erste Weihnachtsfest vorbereitet werden sollte, da ging ein Jubelschrei durch Himmels- und Erdenräume.
„Gott will Mensch werden! Ein Kind als Geschenk Gottes für alle!“
„Aber? .... Wie bereiten wir uns vor?“
Die Engel freuten sich. Sie waren schon seit Anbeginn der Welt in das Geheimnis eingeweiht. Als Boten Gottes und als Hüter der himmlischen und irdischen Kräfte sagten sie:
„Wir sind froh, dass wir die Musik haben. Unser Geschenk ist ein Liebeslied“
Die Mutter Erde nahm dieses Lied freudig auf. Sie liess es durch ihre Adern fliessen und verströmte es bis in den letzten Grashalm

Adventstreppe
Tragendes Fundament
Dann sagte Jesus den Seinen:
Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.
Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.
Mt 7,24-27

Adventstreppe
Lisa's Schaf
Viele Menschen kamen, um Jesus zu hören. Da erzählte ihnen Jesus ein Gleichnis, das ihnen zeigen sollte, wie Gott sich um alle Menschen sorgt. Er sagte: Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, was macht er dann? Lässt er dann nicht neunundneunzig Schafe allein und sucht das eine, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern und bringt es nach Hause. Dort ruft er alle Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wieder gefunden, das verloren war.

Ministrant sein, das ist der Hammer!
Am 6. November durfte unsere Ministrantenschar fünf neue Minis aufnehmen. In einem eindrücklichen und lebendigen Gottesdienst wurde den Jugendlichen mit einem Rollenspiel aufgezeigt, was es bedeutet „Werkzeug Gottes" zu sein. Als Willkommgeschenk erhielten die fünf neuen Minis einen beschrifteten Hammer, der sie immer wieder an ihre Aufgabe erinnern soll, ganz
nach dem Motto: Ministrant sein, das ist der Hammer.
(Bild: v.l.n.r. Ursin Fessler, Angela Bienz, Rafael Bucher, Nadine Lang und Josia Schmid)

Schritt für Schritt - Jahresthema 2012
Die Adventstreppe
Gott kommt uns Menschen nahe. Er kommt Schritt für Schritt auf uns zu. Das ist die zentrale
Botschaft der Adventszeit. Und was könnte dieses Entgegenkommen Gottes deutlicher symbolhaft zum Ausdruck bringen, als eine Treppe mit ihren Stufen. Ursprünglich einmal leer, füllt sich die Treppe im Laufe des Advents mit verschiedenen Symbolen und Erfahrungen, die verschiedene Aspekte der Erwartung aufnehmen:Die verschiedenen Stufen: Auf vier Stufen sind die vier Adventskerzen zu finden. Sie lassen erahnen: in der Adventszeit soll es Schritt für Schritt heller werden. Verschiedene andere Symbole kommen im Laufe der Zeit dazu.

Adventstreppe
Frauengottesdienst: Der Bleistift
Erstaunt sah der Junge zu,
wie seine Großmutter einen Brief mit einem Bleistift schrieb. „Warum benutzt du keinen Kuli
oder Computer, wenn du etwas aufschreiben willst? Das geht doch viel schneller
und einfacher!" Die Großmutter hielt inne, und mit einem geheimnisvollem Lächeln sagte sie zu ihrem Enkel: „Wahrscheinlich hast du recht. Aber darauf kommt es mir nicht an. Entscheidend ist für mich der Bleistift! „Mit einem Bleistift", so fuhr sie fort „schreibe ich wohl etwas langsamer, aber ich habe dabei auch wichtige Dinge für das eigene Leben entdeckt. Wenn du genau hinschaust, so hat der Bleistift nämlich interessante Eigenschaften, die auch dir sehr
nützlich sein könnten!" Was soll man von einem Bleistift lernen können? Etwas ungläubig schaute der Junge seine Großmutter an und wartete auf eine Erklärung. „Fünf Eigenschaften fallen mir ein", begann sie nach kurzem Nachdenken.
Die erste Eigenschaft: Mit einem Bleistift kannst du nur ordentlich schreiben, wenn du ihn richtig in der Hand hältst. Genauso wird es im Leben auf die richtige Haltung ankommen. Vieles
gelingt in schwierigen Zeiten auch nur, wenn du dich richtig gehalten fühlst.
Die zweite Eigenschaft: Wenn du den Bleistift zu fest aufs Papier drückst, bricht die Spitze ab. Du musst das Schreiben unterbrechen und den Anspitzer benutzen. Der Stift bekommt eine neue Spitze, aber er wird kürzer sein. Es wird in deinem Leben nicht alles nach Wunsch funktionieren. Es kann sein, dass etwas schief läuft. Du musst womöglich dein gewohntes Tun abbrechen und von vorn anfangen. Das kann auch Verlust und schmerzliche Erfahrungen mit
sich bringen.
Die dritte Eigenschaft: Du siehst, dass mein Bleistift mit einem kleinen Radiergummi ausgestattet ist. Wenn ich mich verschrieben habe, kann ich das schnell wieder ausradieren und
verbessern. Du und ich, wir machen bestimmt nicht alles richtig in unserem Leben. Wie gut also, wenn wir Fehler zugeben und verbessern dürfen.
Die vierte Eigenschaft: Worauf es beim Bleistift ankommt, ist nicht das Holz, seine Farbe oder seine äußere Form, sondern die Bleistiftmine, die in ihm drin steckt, denn nur damit kannst du etwas aufschreiben oder zeichnen. Achte also darauf, dass für dich nicht das äußerlich Sichtbare das Wichtigste ist, sondern das, was alles in dir steckt. Schließlich gibt es eine fünfte Eigenschaft des Bleistiftes: Er hinterlässt Spuren. Du sollst wissen, dass alles, was du in deinem Leben tust, ebenfalls Spuren hinterlässt."
Klaus Mattelé nach einer Idee von Paulo Coehlo

Adventstreppe
Familiengottesdienst zum 1. Advent:
Schritt für Schritt
Wenn er die Strassen kehrte, tat er es langsam, aber stetig: Bei jedem Schritt
einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich. Schritt - Atemzug - Besenstrich. Schritt - Atemzug - Besenstrich. Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging er wieder weiter - Schritt - Atemzug - Besenstrich. Es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz ausser Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten. Dann macht es Freude. Das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.
Michael Ende - aus Momo

Adventstreppe
Adventsanlass Firmung
Der Holzscheit
Da waren ein paar Männer und Frauen, die saßen eines Tages im Gespräch zusammen. Als nun der Abend kam und die Dunkelheit hereinbrach, trugen sie Holz herbei zu einem Holzstoß und entfachten ein Feuer. Da saßen sie miteinander, die Glut des Feuers wärmte sie, und der Schein der Flammen erhellte ihre Gesichter.
Da war aber nun einer unter ihnen, der wollte nicht länger im Kreis bei den anderen sitzen, sondern für sich allein. So nahm er einen brennenden Holzspan vom gemeinsamen Feuer und setzte sich damit abseits, fern von den andern. Der glimmende Span leuchtete auch ihm und strahlte Wärme aus. Bald aber ließ die Glut nach, und der alleinsitzende Mann spürte erneut die Dunkelheit und die Kälte der Nacht.
Da besann er sich und nahm das schon erkaltete Stück Holz und trug es zurück in die Glut des großen Feuers, wo es sich erneut entzündete und Feuer fing und zu brennen begann. Und der Mann setzte sich wieder in den Kreis der andern. Er wärmte sich auf, und der Schein der Flammen erhellte sein Gesicht.
Nach Lothar Zenetti, aus „Die wunderbare Zeitvermehrung
Adventstreppe
Geschenke - Spuren der Liebe
Gottes Wort will Mensch werden
und uns neue Hoffnung schenken
Gott, du bist grösser als unsere Vorstellungen.
Du bist erhabener als unsere Worte es sagen.
Du bist uns näher, als wir es denken können.
Du nimmst uns an, so wie wir sind:
so wie ich fühle und denke,
mit meinen Ecken und Kanten,
mit meiner Sehnsucht und meinen Ängsten,
mit meinen Hoffnungen und Erwartung,
mit meinen Problemen, und mit meiner Hinfälligkeit
Gott, dein Wort will Mensch werden.
Du willst mitten unter uns wohnen.
Wir sind angenommen, wirklich angenommen …
… ein Gefühl, wie Weihnachten.

Adventstreppe
Rorategottesdienst Schuhe und Socken
Wohin uns unser Füsse tragen
Verschiedene Schuhe begleiten uns auf unterschiedlichen Wegen.
Kinderschuhe
Guter Gott du bist mit uns auf dem Weg und seid wir auf der Welt sind hast du uns gute Wegbegleiter wie Eltern Geschwister, Lehrer und Freunde gegeben. Auch wenn wir aus unsern Kinderschuhen herausgewachsen brauchen wir weiterhin Wegbegleitung. Schenk uns immer gute, ehrliche Freunde die mit uns gehen und uns unterstützen.
Gott, begleite uns auf unserem Weg
Kaputte Schuhe
Manchmal bin ich unzufrieden mit den Dingen, die mir gehören, sie genügen mir nicht. Ich hätte gerne ein zusätzliches Paar Schuhe oder genau dieselben Fussballschuhe wie sie mein Freund hat. Guter Gott, du bist mit uns auf dem Weg, lass mich erkennen, was ich alles habe und lass mich dankbar und zufrieden sein.
Gott, begleite uns auf unserem Weg
Wanderschuhe
Guter Gott, auf meinem Weg brauche ich manchmal ein gutes Schuhwerk, damit ich schwierige Zeiten, steile Ab- und Aufstiege und lange Strecken gut bewältigen kann. Hilf du uns, in diesen Momenten und schenk uns einen sicheren Tritt und Halt.
Gott, begleite uns auf unserem Weg
Militärschuhe
Guter Gott, du bist mit uns auf dem Weg und musst mit ansehen, wenn wir Menschen uns streiten. Hilf uns Frieden schliessen und beeinflusse die Verantwortlichen in Kriegsgebieten damit sie friedliche Lösungen finden.
Gott, begleite uns auf unserem Weg
Skischuhe
Guter Gott, du bist mit uns auf dem Weg und wir sind gerne unterwegs, sei es zum Skifahren oder sonst zu einer sportlichen Tätigkeit. Schenk uns aber auch Zeit zum Innehalten und beten.
Gott, begleite uns auf unserem Weg
Finken
Guter Gott, du bist mit uns auf dem Weg und wenn wir zu Hause unsere Finken angezogen haben, fühlen wir uns geborgen wie in deiner schönen Welt die du für uns geschaffen hast. Hilf uns dazu Sorge zu tragen und rücksichtsvoll mit allen Pflanzen und Tieren umzugehen.
Gott, begleite uns auf unserem Weg

Bibelgalerie
Der diesjährige Fortbildungstag führte das Katecheseteam an den Bodensee. In Konstanz galt es, die vielfältigen Spuren des Konzils und das reiche sakrale Erbe des ehemaligen Bistums Konstanz, zu dem auch die Pfarrei Hitzkirch gehörte, zu entdecken.
Später ging es dann in die Bibelgalerie nach Meersburg. Ob beim Brunnen, im Wohnhaus, im Beduinenzelt oder im biblischen Kräutergarten, man konnte direkt in die biblische Welt eintauchen und sich inspirieren lassen, biblische Themen auch für die SchülerInnen erlebbar zu machen. Ein mittelalterliches Skriptorium, die Schreibwerkstatt, und eine Schatzkammer mit wertvollen Originalen, Künstlerbibeln und verschiedenen Übersetzungen führen in die Welt der Bibel von ihren Anfängen über die Gutenbergpresse bis in die digitale Gegenwart.
Gleichzeitig konnten verschiedene Lehr- und Arbeitsmittel ganz direkt gesichtet, ausprobiert und bewertet werden.
Alles Gute zum Schulstart
Das Pfarreiteam und die Katechetinnen und Katecheten wünschen allen Schülerinnen und Schülern nach erholsamen Ferien einen guten Start und Gottes Segen für das neue Schuljahr 2011/2012.

